CUT017 - Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Eine Plakatwand kommt selten allein.

Nachdem uns "The Shape of Water" leider auch diese Woche verwehrt blieb, mussten wir mit einem siebenfach Oscar-nominierten Autorenfilm vorlieb nehmen. Und meine Güte, was für ein Ersatz! Erfahrt in dieser Episode, was Martin McDonaghs Werk mit uns gemacht hat. Viel Vergnügen!

Informationen, Links & Notizen:

Three Billboards outside Ebbing, Missouri auf IMDb – Three Billboards outside Ebbing, Missouri auf Wikipedia.de – Three Billboards outside Ebbing, Missouri – Official Red Band Trailer auf YouTube – Three Billboards outside Ebbing, Missouri auf metacritic.com – Three Billboards outside Ebbing, Missouri auf RottenTomatoes.com

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4 Gedanken an “CUT017 - Three Billboards outside Ebbing, Missouri

  1. Sir Ruhlander

    Netter und angenehmer Podcast. Bin voll und ganz der gleichen Meinung bezüglich Film. OVP war genial. Deutlich weniger akzentlastig als gedacht.
    Kurz zum Podcast selber. Mir persönlich kam die Einleitung etwas lang vor – mit der Vorstellung der Schauspieler. Aber als es dann um den Film selbst ging war meine Aufmerksamkeit wieder zu 100% da 🙂

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  2. Marco Autor des Beitrags

    Danke für die Blumen!

    Wegen der Gefahr, mangels Verständlichkeit unser Filmerlebnis zu schmälern, gehen wir beim ersten Mal selten bis nie in OVs. Abgesehen davon müssen solche Vorstellungen ja auch erst mal angeboten werden.

    Bezüglich Einleitung bzw. Fakten hatten wir im Vorfeld tatsächlich diskutiert, ob wir das so beibehalten wollen. Ich war der Meinung, dass ja nicht jeder Hörer immer alle Darsteller kennt und dass es vielleicht nicht ganz so trocken wirkt, wenn man die Fakten nicht einfach abliest, sondern mit Konversation ausschmückt. Scheinbar ist es dadurch etwas langatmig geraten. Wir werden uns das künftig zu Herzen nehmen.

    Liebe Grüße – Marco

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  3. PattaFeuFeu

    Erst letztens bin ich durch Twitter auf diesen Podcast gestoßen und habe gleich mit dieser Folge angefangen, da ich kurz zuvor selbst erst noch im Film war.

    Die Folge gefiel mir gut, ich würde auch empfehlen, den Film zu sehen, sehe allerdings selbst ein paar Probleme, weswegen ich dem Film bei Letterboxd auch nur drei von fünf Sternen gegeben habe:

    • Der Wandel Sam Rockwells ging mir viel zu schnell vonstatten. Im einen Moment rastet er im Werbebüro vollkommen aus, schlägt die Frau und wirft den Mann aus dem Fenster, kurz danach soll er dann schon – nur wegen eines Briefs? – vollkommen verändert sein? Das ging mir zu schnell und schien mir nicht so richtig nachvollziehbar.
    • Peter Dinklages Funktion im Film ist mir nicht ganz klar. Überhaupt der Story Ark mit ihm.
    • Wow, ist die Freundin des Ex-Manns dumm dargestellt. Wow.
    • Auch, wenn ich einerseits den Witz Sam Rockwells was die native Americans in der Stadt angeht amüsant find, bin ich mir bis heute nicht so ganz sicher, was ich vom Rassismus des ganzen Films halten soll. Einerseits ist es vielleicht eine gute Darstellung südstaatlicher Kleinstädte, andererseits ist es – glaube ich – für die Story nicht zwingend notwendig. Der Rassismus spiegelt sich in allerlei Sprüchen wider, aber auch in der Handlung, dass Frances McDormands Arbeitskollegin (und Freundin?) einfach so eingesperrt wird, weil sie ja schon mal Gras bei sich gehabt habe (und schwarz ist, aber das wird nicht gesagt).
    • Täter und Opfer werden ins selbe Krankenhauszimmer gesteckt? Es gibt keine getrennten Stationen oder wenigstens Zimmer für Brandopfer und Knochenbrüche? Die ganze Stadt weiß über den Krebs des Sherifs, aber vom Aus-dem-Fenster-Werfen hat keiner was mitbekommen, sodass es dazu kommen konnte?
    => Hier allerdings: Schöne Geste und gut dargestellter innerer Kampf des Werbemanns: Erst kurz davor, völlig auszuticken, stellt er hinterher dann doch den größeren Mann dar und gibt ihm dennoch den zuvor angebotenen O-Saft

    Mehr kriege ich gerade nicht zusammen, ich hatte aber letztens noch ein paar Kritikpunkte. Hätte ich bei letterboxd niederschreiben sollen … Ich habe den Film im Originalton geschaut und fand die Verständlichkeit nicht problematisch, auch trotz vorhandener Akzente.

    Macht weiter so; einen Abonnenten mehr habt ihr, auch wenn ich mir immer nur Folgen zu Filmen anhören werde, die ich dann auch schon gesehen habe.

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    1. Marco Autor des Beitrags

      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar!

      Es freut uns außerordentlich, dich als neuen Hörer gewonnen zu haben. Wir geben uns redlich Mühe den Teil vor dem Spoileralarm so zu gestalten, dass er auch für Personen geeignet ist, die den Film noch nicht gesehen haben. Gut, bleibt die Frage wer von unseren Hörerinnen und Hörern eine Episode tatsächlich erst bis zum Spoileralarm und dann, nach Sichtung des Films, weiter hört. Aber zumindest besteht die Möglichkeit. 🙂

      Was deine Kritikpunkte zu “Three Billboards outside Ebbing, Missouri” betrifft, so sind diese durchaus valide. Das Schöne daran ist jedoch, dass uns der Film auf so vielen Ebenen abgeholt hat, so dass uns diese Punkte gar nicht erst aufgefallen sind bzw. uns gar nicht gestört haben. Deine Kritik – und die daraus resultierende Wertung – lassen darauf schließen, dass er dich nicht so sehr begeistert hat wie uns.

      Grüße – Marco

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